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Ratgeber über Gartenarbeit und Gartengestaltung

Rosmarin und Thymian pflanzen: Ein perfektes Duo für den Garten

Ein Kräuterbeet hält die wichtigsten Zutaten für die gesunde Kräuterküche stets griffbereit. Mediterrane Kräuter gedeihen im Garten und auch im Topf sehr gut. Neben anderen wichtigen Vertretern der Gewürzküche sollte man unbedingt auch Rosmarin und Thymian pflanzen, um Gerichten damit einen besonderen Pfiff zu verleihen.

Verwendung von Thymian und Rosmarin

Nicht nur im Garten passen Thymian und Rosmarin gut zusammen. Auch in der Küche sind die beiden Kräuter vielseitig einsetzbar und ergänzen sich prächtig.

Ofenkartoffeln gibt das mediterrane Duo eine würzige Note. Werden Thymian und Rosmarin in Olivenöl eingelegt, entsteht daraus ein aromatisches Würzöl.

Beide Kräuter lassen sich gut trocknen und für lange Zeit haltbar machen. Am besten geht dies in einem Dörrautomaten. Alternativ bindet man Zweige zu einem Sträußchen und hängt es kopfüber an einem warmen und trockenen Ort auf. Dies ist zudem sehr dekorativ.

Beiden Kräutern wird eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Thymian hilft vor allem bei Erkältungskrankheiten. Als Tee oder Extrakt wirkt er schleimlösend. Rosmarin wird äußerlich bei Muskelverspannungen und rheumatischen Beschwerden verwendet. Innerlich hat er eine immunstärkende, antibakterielle Wirkung und hilft bei Verdauungsproblemen.

Rosmarin und Thymian zusammen pflanzen: Zwei gute Nachbarn

Man kann Rosmarin und Thymian zusammen pflanzen, dies erleichtert sogar die Pflege, denn bei beiden gilt es dieselben Dinge zu beachten.

Rosmarin und Thymian sind Sonnenanbeter. Sie lieben warme und helle Plätze und sind daher am selben Ort gut aufgehoben.

Gießen sollte man nur mäßig. Längere Trockenheit vertragen beide gut, sofern man die Erde nicht vollständig austrocknen lässt. Dies gilt auch im Winter, besonders bei Frost. Dann sollte hin und wieder mit lauwarmem Wasser gegossen werden. Staunässe ist dagegen unerwünscht.

Beide Kräuter werden im späten Frühjahr gepflanzt. Thymian und Rosmarin sind in der Regel winterhart und mehrjährig. Einmal gesetzt, hat man lange Freude daran.

Beim Kauf sollte man sich jedoch beraten lassen, welche Sorten für das Klima am besten geeignet sind. Beispielsweise sind manche Sorten kälteresistenter als andere. Auch in Sachen Aroma gibt es Unterschiede.

Man sollte beim Pflanzen beachten, dass beide Kräuter ihren Raum brauchen und dafür den nötigen Abstand einplanen.

Rosmarin erfreut oft schon im späten Winter mit seinen blauvioletten Blüten. Thymian legt sich im Frühjahr ins Zeug und bietet mit seiner Blütenpracht nicht nur einen hübschen Anblick, sondern auch erste Nahrung für Hummeln und Bienen.

Welche Erde ist die beste?

Im Beet kann man problemlos Rosmarin und Thymian zusammen pflanzen. Was den Boden angeht, haben beide Kräuter dieselben Ansprüche. Wie fast alle Kräuter fühlen sich auch Rosmarin und Thymian in kargem Boden am wohlsten. Kräutererde kann man fertig kaufen, aber auch selbst anmischen. Das Unterheben von Blähton, Kies oder Quarzsand macht die Erde locker und durchlässig.

Wer keinen Garten hat, kann auf Pflanzgefäße ausweichen. Will man die Kräuter zusammen in einen Blumenkasten setzen, sollte man jedoch die Sorte beachten. Thymian gedeiht in großen und kleinen Gefäßen. Manche Rosmarinsorten können jedoch sehr groß werden und benötigen dann ausreichenden Platz und ein Gefäß mit gutem Stand. Entweder sollte man daher auf klein-bleibende, kriechende Sorten zurückgreifen oder die entsprechenden Voraussetzungen schaffen.


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