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Ratgeber über Gartenarbeit und Gartengestaltung

Gartenarbeit im Februar

Der Februar ist eine Jahreszeit, in der es einerseits noch ziemlich kalt sein kann aber andererseits auch schon mal die ersten Frühlingsvorboten vorbeischauen. Ist auch kein Wunder, da die Winter bei uns immer milder werden und sich daher der Übergang in den Frühling faktisch immer mehr vorschiebt. Was Sie alles in diesem Monat erledigen können und welche Gartenarbeit im Februar ansteht, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Welche Gartenarbeit im Februar ansteht

  • Ernten Sie auf jeden Fall das Wintergemüse, das für den Monat Februar vorgesehen ist.
  • Lassen Sie die frühen Kartoffeln vorkeimen, um sie später aussäen zu können.
  • Ziehen Sie Gemüse im Warmen vor, das Sie im Frühling einsetzen möchten.
  • Im Februar können Sie auch die im Spätsommer blühenden Pflanzen und Stauden teilen. Dazu zählen zum Beispiel Astern oder auch der Sonnenhut.
  • Schneiden und Stutzen Sie Ziergräser (Chinaschilf) und binden Sie es zusammen, damit es Kälte und Nässe besser verträgt. Das sollten Sie im Jänner schon in Betracht ziehen.
  • Betreffend Sommerblumen sollten Sie diese auch jetzt schon (wie das Gemüse) vorziehen.
  • Um diese Jahreszeit können Sie Giersch und anderes Unkraut aus ihrem Garten bekämpfen.
  • Haben Sie im Garten bereits Gemüse ausgesetzt, weil es die Temperaturen zugelassen haben, könnten Sie dieses auch vor spätem Frost schützen (man weiß ja nie).
  • Um im Frühling gut gerüstet zu sein, sollten Sie allfälligen Kompost schon jetzt sieben.
  • Auch sommerblühende Stauden und Sträucher können Sie im Februar gut schneiden und stutzen.
  • Schneiden Sie Ihre Beerensträucher, damit diese im Sommer viele Früchte tragen.
  • Kürzen Sie auch ihre Kübelpflanzen und topfen diese jetzt um. Der Vorteil dabei: Die dann entstehenden neuen Triebe können als Stecklinge für neue Pflanzen benutzt werden.

Diese Arbeiten überschneiden sich teilweise mit der Gartenarbeit im Januar, was aber klar ist, da es sich um eine ähnliche Jahreszeit handelt.

Was Sie noch alles im Februar zu beachten haben

Liegt Schnee auf dem Rasen ist das nicht unbedingt ein Segen. Wenn Sie darauf herumgehen, wird er verdichtet und benötigt länger, um zu tauen. Ergo liegt er länger herum. Außerdem verdichten Sie durch das Herumsteigen den Boden darunter, wenn dieser nicht mehr gefroren ist. Besonders bei Tauwetterlagen mit Schneelage ist das gefährlich. Achten Sie darauf bzw. benutzen Sie bei Rundgängen im Garten am besten die vorgegebenen Gehwege.

GARTELTIPP: Trotz aller Nachteile betreffend Schnee: Die Nutzung von Streusalz ist dennoch keine Lösung. Dieses schadet dem Garten und den Pflanzen immens, kann dazu führen, dass Pflanzen absterben und es sollte eher verhindert werden, dass Streusalz der Straße und von Wegen auf den Eigengrund gelangt.

Wenn keine Schneedecke auf Ihrem Rasen liegt, können Sie beginnen, diesen im Hinblick auf ein sattes Grün im Frühjahr zu düngen. Dazu nehmen Sie am besten einen natürlichen Dünger. Brennesseljauche eignet sich hervorragend (die werden Sie aber um diese Jahreszeit noch nicht angesetzt haben). Streuen Sie stattdessen etwas Kompost aus der eigenen Produktion auf den Rasen bzw. arbeiten Sie diesen rund um Ihre sommerblühenden Gewächse in den Boden ein.

Vergessen Sie nicht, gewisse Pflanzen, die an niederschlagsarmen Plätzen in Ihrem Garten stehen regelmäßig zu gießen. Gerade die Pflanzen, die im Winter sehr viel Feuchtigkeit verdunsten, wie der Buchsbaum, der Rhododendron oder der Kirschlorbeer brauchen eine Bewässerung, wenn die Temperatur über 0 °C steigt.


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