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Ratgeber über Gartenarbeit und Gartengestaltung

Basilikum und Oregano zusammen pflanzen: So funktioniert´s

Basilikum und Oregano sind beide aus der italienischen Küche nicht wegzudenken. Der charakteristische, herb-aromatische Geschmack des Oregano passt einfach hervorragend zu Sugo oder Pizza. Die kleinen Blättchen können das ganze Jahr über abgezupft und verwendet werden. Der leicht pfeffrige Geschmack des Basilikums gehört in fast jedes Pesto und zur neapolitanischen Pizza. Sollten die beiden sich nicht auch bei der Pflanzung vertragen?

Basilikum und Oregano pflanzen – die Ansprüche

Damit sich verschiedene Pflanzen nebeneinander gepflanzt vertragen, müssen sie zunächst einmal ähnliche Ansprüche an Boden, Sonne und Pflege haben. Hier passt es gut, dass Basilikum und Oregano beide Sonnenkinder sind.

Basilikum ist ursprünglich in den Tropen heimisch. Er braucht einen fruchtbaren Boden mit viel Bodenfeuchtigkeit. Hierzulande zieht man ihn am besten einjährig.

Oregano stammt aus dem Mittelmeerraum. Er benötigt etwas kalkhaltigen, mäßig fruchtbaren Boden, der nicht vollständig austrocknen sollte. Mit etwas Winterschutz in rauen Lagen oder bei Kübelpflanzung kann er gut mehrjährig gezogen werden. Oregano vermehrt sich gut über Wurzelausläufer.

Das Aroma der beiden Pflanzen ergänzt sich ganz gut, mit ein wenig Überlegung kann man also Basilikum und Oregano durchaus zusammen pflanzen.

Basilikum und Oregano zusammen pflanzen – so geht es

Wenn Sie in einem Beet oder Gefäß Basilikum und Oregano pflanzen wollen, müssen Sie natürlich dafür sorgen, die Ansprüche beider Kräuter möglichst gut zu erfüllen.

Das Pflanzgefäß sollte auf jeden Fall groß genug sein, sonst hat der Oregano mit seinen Wurzelausläufern das Basilikum schnell bedrängt und hat auch selber nicht mehr genügend Platz.

Als Substrat eignet sich am besten spezielle Kräutererde, eventuell vermischt mit Lavastreu oder Blähton, die mit etwas Kompost angereichert ist für den erhöhten Nährstoffbedarf des Basilikums.

Da die Kräuter genügend Feuchtigkeit brauchen, der Basilikum aber keine Staunässe verträgt, ist bei Pflanzung im Topf auf eine ausreichende Drainage zu achten. Die Pflanzen müssen an heißen Tagen mehrfach täglich gegossen werden, damit trotz des kleinen Wurzelraums im Pflanzgefäß der Wurzelballen nicht austrocknet. Für die Ferien bietet sich eine automatische Bewässerung an.

Im Freiland bietet es sich an, eine Wurzelsperre großzügig um den Oregano einzugraben, damit er nicht andere Kräuter bedrängen kann. Es reicht hier als Düngergabe eine Schicht Kompost im Frühjahr, die eingearbeitet wird. Im Topf sollten Sie alle vier Wochen einen speziellen Kräuterdünger zugeben.

Womit vertragen sich Basilikum und Oregano noch?

Basilikum als sonnenliebender und wasserbedürftiger Starkzehrer unter den Kräutern fühlt sich übrigens auch neben Tomaten, Zucchini oder Paprika wohl. Er lockt hier Insekten zum Bestäuben an und schützt seine Pflanzpartner unter anderem auch vor Mehltau.

Der Oregano ist ebenfalls ein Sonnenkind. Zudem ist ihm ein lockerer, durchlässiger Boden mit pH-Wert zwischen 8 und 10 wichtig. Er verträgt sich auch gut mit Möhren oder Lauch, aber auch mit Tomaten oder Kürbis.


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